Regional- und Raumentwicklungspolitik
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Regional- und Raumentwicklungspolitik
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) ist für die Koordination im Bereich Regionalpolitik und Raumordnung zuständig.
Ziel des BMLRT ist es, die Lebensqualität in allen Regionen stetig zu erhöhen.
Dazu setzt das Ministerium geeignete Maßnahmen und koordiniert Förderprogramme.
So soll den aktuellen Herausforderungen bezüglich Corona und Klimawandel Rechnung getragen werden.
Die Chancen und Potentiale für die ländlichen und städtischen Regionen sollen dabei genutzt und die Resilienz der Regionen gestärkt werden.
Dies erfolgt in enger Abstimmung mit anderen Ministerien sowie den Ländern und wird unterstützt durch die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK), einer gemeinsamen Organisation von Bund, Ländern sowie Städte- und Gemeindebund.
Das BMLRT koordiniert in Kooperation mit der Österreichischen Raumordnungskonferenz die EU-Kohäsionspolitik in Österreich.
Die EU-Kohäsionspolitik versucht, den Entwicklungsstand zwischen den verschiedenen Regionen in der EU schrittweise und insbesondere den Rückstand der am stärksten benachteiligten Regionen zu verringern.
Insbesondere betrifft das den Einsatz des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des EFRE-Regionalprogramms Österreich und die regionalen Kooperationsprogramme mit anderen EU-Mitgliedstaaten (INTERREG) für die Perioden 2014–2020 und 2021-2027.
Darüber hinaus vertritt das BMLRT als Verhandlungsführer die österreichischen Interessen auf EU-Ebene in Angelegenheiten der Regional- und Raumentwicklungspolitik.
Die Ansprüche der Gesellschaft an den Raum Österreich und in den einzelnen Regionen sind vielfältig.
Im Raum treffen sich soziale, wirtschaftliche, ökologische sowie kulturelle Interessen und Nutzungsansprüche.
Raumentwicklungspolitik stimmt diese unterschiedlichen, vielfach konkurrierenden Ansprüche der Gesellschaft an den gemeinsamen Lebensraum ab.
Damit trägt dieser Politikbereich zu einer nachhaltigen und ausgewogenen Entwicklung des österreichischen Staatsgebiets bei.
Im Bereich der gesamtstaatlichen Raumentwicklung setzt das BMLRT fachliche Impulse, allen voran im Rahmen der Umsetzung des Österreichischen Raumentwicklungskonzeptes 2011 beziehungsweise bei der Erarbeitung des neuen Österreichischen Raumentwicklungskonzeptes 2030.
Zentrales Ziel des BMLRT ist es auch, möglichst wenig Fläche für Siedlungen, Verkehr und ähnliches zu verbrauchen.
Damit bleiben landwirtschaftliche Flächen erhalten und auch vor der Abdeckung mit einer wasserundurchlässigen Schicht wie Beton oder Asphalt verschont.